
In den vergangenen Jahren haben wir gemeinsam viele Herausforderungen bewältigt und entscheidende Schritte auf dem Weg der Kirchenentwicklung 2030 gemacht. Nun steht ein wirklich großer Moment bevor: Zum 1. Januar 2026 wird die Kirchengemeinde Bad Säckingen-Murg Teil der neuen Pfarrei St. Fridolin Bad Säckingen / Kirchengemeinde Hochrhein-Südschwarzwald. Damit wächst zusammen, was schon lange in guter Nachbarschaft verbunden ist. Zwei Regionen – der Südschwarzwald und das Hochrheingebiet – werden künftig noch enger miteinander vernetzt sein. Die neue Kirchengemeinde umfasst folgende bisherige Seelsorgeeinheiten: St. Blasien, Todtmoos-Bernau, St. Wendelinus Hotzenwald, Wehr, Laufenburg-Albbruck, Bad Säckingen-Murg. Mit der neuen Kirchengemeinde entsteht ein starkes pastorales Netzwerk, das Kräfte bündelt und neue Möglichkeiten für die Seelsorge eröffnet. Unser gemeinsames Ziel bleibt unverändert: das Evangelium lebendig zu halten und den Menschen nahe zu sein. Natürlich bringt ein solcher Wandel auch Fragen mit sich. Gleichzeitig eröffnet er Chancen: mehr Zusammenarbeit, neue Ideen, stärkere Gemeinschaft und ein Miteinander, das über die vertrauten Ortsgrenzen hinauswächst.
Unsere neue Homepage www.kath-suedschwarzwald.de ist bereits online. Sie befindet sich noch im Aufbau, wächst jedoch stetig und wird zu einer zentralen Plattform für alles Wichtige rund um unsere neue Kirchengemeinde: aktuelle Nachrichten, Termine, Einblicke und Hintergründe. Weitere Informationsangebote der Erzdiözese Freiburg:
www.kirchenentwicklung2030.de
Ziele, Hintergründe, Entwicklungen der Kirchenentwicklung 2030
www.ebfr.de/teams
Kurze und klare Übersicht über die verschiedenen Teamformen, die künftig das kirchliche Leben mitprägen werden.
Die organisatorischen Grundlagen für die neuen Pfarreien – räumlich, rechtlich und verwaltungstechnisch – sind geschaffen. Doch klar ist: Strukturen allein machen keine lebendige Kirche. Kirche lebt durch Menschen. Haupt- und Ehrenamtliche bringen ihre Fähigkeiten, Ideen und ihr Herzblut ein und gestalten so das Leben in der neuen Pfarrei. Ihnen soll künftig noch mehr Raum, Verantwortung und Gestaltungsmöglichkeit gegeben werden. Die Kirchenentwicklung 2030 setzt deshalb auf ein neues, teamorientiertes Miteinander: Aufgaben werden auf mehrere Schultern verteilt, Talente gefördert und neue Formen der Zusammenarbeit stärken die bewährten Gemeindeteams. So wächst nach und nach eine vielfältige, solidarische und zukunftsfähige Kirche – von vielen getragen und für viele gemacht.

Leitender Pfarrer
Herr Peter Nicola

Stellvertretender
Leitender Pfarrer
Herr Ulrich Sickinger

Leitende Referentin
Frau Sandra Bergheim

Pfarreiökonomin
Frau Karin Schöttler
Die Lokale Projektleitung hat einen Infotext zur Kirchenentwicklung 2030 verfasst. In den folgenden Minuten sollen Sie einen Überblick erhalten, was sich für uns durch die Kirchenentwicklung 2030 ändert. Zudem werden Sie erfahren, welche Entscheidungen bereits getroffen wurden, welche Entscheidungen noch ausstehen und von wem aktuell und zukünftig Entscheidungen getroffen werden.
Bereits entschieden ist, dass aus den aktuellen Röm.-kath. Kirchengemeinden Wehr, Bad Säckingen-Murg, St. Wendelinus Hotzenwald, St. Blasien, Todtmoos-Bernau und Laufenburg-Albbruck zum 01.01.2026 die Kirchengemeinde Hochrhein-Südschwarzwald gebildet wird. Der Sitz der neuen Pfarrei wird Bad Säckingen und der Name lautet Pfarrei St. Fridolin Bad Säckingen.
Die neue Pfarrei wird künftig aus ca. 35.000 Katholiken bestehen. Diese Pfarrei ist neben einer pastoralen Größe auch ein großer Arbeitgeber in der Region. Rund 490 Personen werden bei der Pfarrei Hochrhein-Südschwarzwald beschäftigt sein. Neben den Bereichen Pfarrsekretariate, Mesner, Hausmeister und Reinigungskräfte stellen auch die rund 240 Beschäftigten in den 21 kath. Kindertageseinrichtung einen großen Teil der Beschäftigten dar. Die pastoralen Mitarbeitenden werden ein Seelsorgeteam bilden. Nur in einem guten Miteinander zwischen den Ehrenamtlichen und den Beschäftigten kann die Gemeinschaft in der neuen Pfarrei vor Ort funktionieren.
Die Gemeindeteams nehmen bei der Gestaltung des kirchlichen Lebens eine wesentliche Rolle ein. Daher werden sie zukünftig stärker dabei unterstützt werden, Kirche zukunftsfähig und lebendig zu gestalten. Noch offen ist, wie die Gemeindeteams künftig gebildet werden, ob sie gewählt oder wie bisher vom Pfarrgemeinderat berufen werden. Bestehende Gemeindeteams können weitergeführt werden, und neue Gemeindeteams – z.B. für besondere Zielgruppen – können gebildet werden.
Aktuell liegt die Verantwortung für Entscheidungen noch bei den gewählten und ernannten Pfarrgemeinde- und Stiftungsräten der jetzigen Kirchengemeinden. Vergangenen Herbst sind alle Pfarrgemeinderäte und Stiftungsräte in Bad Säckingen zu einer Vollversammlung zusammengekommen. Um in der Übergangszeit bis 2026 Themen in der neuen Pfarrei beschließen zu können, wurde dort jeweils ein Gemeinsames Beschlussgremium gewählt. Dieses Gemeinsame Beschlussgremium soll Themen mitberaten und beschließen, wenn diese für die zukünftige Pfarrei als bedeutend angesehen werden oder pastorale sowie wirtschaftliche Gründe beinhalten – man spricht deshalb auch vom Beschließenden Ausschuss. Wichtige Aufgabe des Beschließenden Ausschusses ist zudem, zusammen mit der lokalen Projektleitung und den lokalen Projektkoordinatoren die sogenannte Gründungsvereinbarung zu erstellen und dem erzbischöflichen Ordinariat vorzulegen. 2024
In der Gründungsvereinbarung wird beschrieben, wie und mit welchem Fokus die Diözesanstrategie vor Ort umgesetzt wird, und wie kirchliche Grundaufgaben erfüllt werden.
Die Diözesanstrategie ist verbindliche Vorgabe und bildet die Grundlage für die Kirchenentwicklung 2030. Sie wurde von Erzbischof Stephan Burger in Kraft gesetzt und besteht aus einer Vision, 14 Werten und 13 strategischen Zielen.
Bei der Gründungsvereinbarung geht es also nicht um den Istzustand, sondern um ein Bild der künftigen Ausrichtung. Glaubensverkündigung, Seelsorge und Caritas sind dabei ebenso im Blick wie Personalplanung oder die Finanzen. Zur Erarbeitung dieser Inhalte haben sich für die zukünftige Pfarrei St. Fridolin Arbeitsgruppen aus Haupt- und Ehrenamtlichen gebildet.
Die lokale Projektkoordination der zukünftigen Pfarrei St. Fridolin übernehmen Dekan Peter Berg und Dekanatsreferentin Sandra Bergheim. In der lokalen Projektleitung sitzen zum einen Vertreter aus jeder Kirchengemeinde und die beiden Projektkoordinatoren und zum anderen jeweils eine Person aus der Verrechnungsstelle, aus dem Bildungswerk, aus dem schulischen Bereich, aus der Caritas, aus dem Jugendbüro und eine Person aus der Dekanatskonferenz als Vertretung der Hauptberuflichen. Die hiesige lokale Projektleitung besteht somit aus einem Team von 14 Personen.
Der Pfarreirat wird zusammen mit dem leitenden Pfarrer die Grundverantwortung für das Geschehen in einer Pfarrei tragen. Die derzeitigen Pfarrgemeinderäte werden durch den Pfarreirat abgelöst. Bei der Satzung des Pfarreirates wird später wichtig sein, wie sich dieses Gremium zusammensetzt und welche Aufgaben es zu bearbeiten hat. Die Wahl des Pfarreirates soll schließlich Ende 2025 erfolgen. In der Kirchlichen Vermögensverwaltungsordnung wird in einer Überarbeitung festgelegt werden, in welchem Umfang Entscheidungen von Personen vor Ort getroffen werden können und zu welchen Themen der Vermögensrat (bisher Stiftungsrat) eingebunden werden muss.
Weitere Punkte aus dem Zeitplan werden wir vorstellen, sobald hierzu Erkenntnisse vorliegen. Bis dahin können Sie sich jederzeit informieren über die Website der Kirchenentwicklung 2030.
Sie können die Ansicht des Pfarrblattes am Bildschirm vergrößern, indem Sie mehrfach die Tasten STRG und + drücken.