Kath. Kirchengemeinde Bad Säckingen - Murg

Kath. Kirchengemeinde Bad Säckingen - Murg

Münsterpfarrei St. Fridolin · Pfarrgemeinde Heilig Kreuz · Pfarrgemeinde St. Leodegar und Marzellus Hänner · Pfarrgemeinde St. Magnus Murg · Pfarrgemeinde St. Maria Wallbach · Pfarrgemeinde St. Martin Obersäckingen

Sechs Pfarrgemeinden

Seelsorgeeinheit aktuell

Fridolinsbote
Nr. 4
25. Januar bis 16. Februar 2020

Informationen zum neuen Pfarrblatt

Ausgabe 5 | 2019/20 (15.02.2020 – 08.03.2020). Redaktionsschluss: 29.01.2020, 08:00 Uhr
Ausgabe 6 | 2019/20 (07.03.2020 – 22.03.2020). Redaktionsschluss: 19.02.2020, 08:00 Uhr
Ausgabe 7 | 2019/20 (21.03.2020 – 05.04.2020). Redaktionsschluss: 04.03.2020, 08:00 Uhr

Aktuelle Mitteilungen für alle Pfarreien

Liebe Leserinnen und Leser,

Valentin 14. Februar: Der Name „Valentin“ kommt von „der Mutige“, der „Starke“. Valentin lebte im 3. Jahrhundert n.Chr. Er begegnete den Menschen mit Wohlwollen und Freundlichkeit. Wenn er in seinem Garten war und jemand ging vorüber, so schenkte er ihm oder ihr eine seiner Blumen. Oder als ein verliebtes Paar keine Zustimmung der Eltern bekam und fliehen wollte, war es Valentin, der ihnen heimlich zur Ehe verhalf. Es kamen Menschen zu ihm, deren gesellschaftliche Stellung es ihnen nicht erlaubte, zu heiraten. Das waren meist Sklaven oder Soldaten, auch sie fanden in Valentin einen Verbündeten. Valentin wurde später Bischof von Terni, in Italien. Er liebte es, den Menschen Gutes zu tun, indem er sie segnete. Die Freundlichkeit Valentins machte den römischen Kaiser auf ihn aufmerksam. Er wollte ihn zur Unterhaltung bei Hof haben. Doch Valentin konnte und wollte nicht die römischen Götter anerkennen. Er starb als Märtyrer, weil er Gott als Person bezeugte und die Herrlichkeit Gottes über alles stellte.
Sein Anliegen, den Liebenden – einfach um der Liebe willen – beizustehen, war innerhalb der Kirche mal mehr und mal weniger beachtet. Valentin, „der Mutige“, „der Starke“. Valentin hat die Menschen seiner Zeit gerne gesegnet und ist den Liebenden beigestanden. Der Segen steht nicht nur den Brautleuten zur Verfügung, als Christinnen und Christen können wir den Segen weitergeben, andere segnen. Jemand segnen bedeutet, ihr/ihm Gutes tun und Gutes zusprechen.
Mit dem Segen sage ich: „Du musst nicht alles aus dir selber heraus können oder leisten!“ Nutzen Sie doch auch mal den Valentinstag, um jemanden etwas Gutes zu tun oder zu sagen. Sie werden reichlich belohnt werden.
Ihre Ulrike Roming

Ökumenischer Gottesdienst für Liebende

Am Abend vor dem Valentinstag – Donnerstag, 13.02. – laden wir um 18:30 Uhr ein zum ökumenischen Gottesdienst für Liebende in der altkatholischen Kirche St. Peter und Paul in Bad Säckingen.

Ehevorbereitungsseminar „Ein Tag für uns“

Sie nehmen sich mit Ihrer Partnerin, Ihrem Partner einen Tag Zeit. Zusammen mit anderen Paaren und einem Team von kompetenten Trainern treffen Sie sich in einem Gemeindehaus. Sie haben die Gelegenheit, sich mit den anderen Paaren über Ihre Vorstellungen und Hoffnungen im Hinblick auf die Trauung auszutauschen und darüber, wie Partnerschaft auf Dauer gelingen kann. Darüber hinaus lernen Sie den Ablauf der Trauliturgie kennen und werden bei der Vorbereitung Ihres Traugottesdienstes unterstützt. Termine jeweils samstags von 09:00 – 16:30 Uhr:

22.02. Bad Säckingen, Kath. Pfarrheim, Münsterplatz
29.02. Waldshut, Kath. Gemeindehaus, Eisenbahnstr. 29
21.03. Waldshut, Kath. Gemeindehaus, Eisenbahnstr. 29
18.04. Waldshut, Kath. Gemeindehaus, Eisenbahnstr. 29
09.05. Ühlingen-Birkendorf/Untermettingen, Kath. Pfarrheim
16.05. Laufenburg-Luttingen, Kath. Pfarrscheuer St. Martin

Leitung: Konrad Sieber, Dekanats-Familienseelsorger, Tel. 07751 83 14 114, Kosten: 15 € pro Paar, Mindesteilnehmerzahl: 3 Paare, Anmeldung bis spätestens 1 Woche vor dem jeweiligen Termin beim Kath. Dekanat Waldshut, E-Mail: info@dekanat-waldshut.de, Tel. 07751 83 14 604 (AB). Weitere Informationen unter www.dekanat-waldshut.de und www.eintagfueruns.de.

Initiative Maria 2.0

„Unangepasst und einflussreich – die ersten Christinnen“ – Ein Abend über Frauen in der frühen Kirche. Die Gruppe um Jesus wie auch das frühe Christentum bestand nicht nur aus Männern, das ist längst Allgemeinwissen. In der frühen Kirche gibt es zahlreiche faszinierende Frauen: geschätzte Apostelinnen, angesehene Prophetinnen, todesmutige Märtyrerinnen, zupackende Diakoninnen, einflussreiche Witwen, wohlhabende Patroninnen. Wer genau hinschaut, ist überrascht von der Vielzahl der überlieferten Frauennamen und Lebensgeschichten. Den Spuren dieser Frauen wollen wir nachgehen, die zielstrebig, tatkräftig und führungsstark für die Botschaft Jesu und ihre Belange eintraten, und miteinander entdecken, welche Impulse ihre Lebensgeschichten uns heute geben können.
Leitung: Gabriele Trapp, Referentin für Frauenpastoral in der Region Hochrhein, Termin und Ort: Mi. 05.02. um 19:30 Uhr im Münsterpfarrheim, Münsterplatz 6, Bad Säckingen. Die Initiativgruppe Maria 2.0. lädt interessierte Frauen und Männer herzlich zu diesem Abend ein.

Fastnacht im Münsterpfarrhof

Gefangen in der Wintertristesse? Wir wissen einen Ausweg: Eintauchen in die Sonne, das Meer und gute Unterhaltung (wie jedes Jahr). Südsee, Palmen, blauer Himmel, Papageien und Strandbar (von den großen Mini‘s) lassen grüßen. Bist Du vielleicht ein knackig brauner Surfer oder eine hawaiianische Inselschönheit?
Dann sehen wir uns am Samstag, 15.02. im Münsterpfarrhof. Eintritt ab 20:11 Uhr gegen 5 Euro (oder wahlweise 20 Kokosnüsse). Das Organisationsteam freut sich auf zahlreiche, gutgelaunte Gäste, die was erleben wollen.

Tauftermine der Seelsorgeeinheit Bad Säckingen-Murg

Münster Sonntag 11:30 Uhr
Heilig Kreuz Samstag 16:30 Uhr
Wallbach 2. Sonntag im Monat 11:30 Uhr
Obersäckingen 4. Sonntag im Monat 11:30 Uhr
Murg 3. Sonntag im Monat 11:30 Uhr
Hänner 1. Sonntag im Monat 11:30 Uhr
Niederhof 3. Samstag im Monat 17:30 Uhr

Wenn ein Kind das Licht der Welt erblickt
Stets wenn ein Kind das Licht der Welt erblickt,
hat unser Herr ein Stück sich selbst geschickt.
Es heißt, die Liebe ist noch nicht verschwunden,
ein neuer Engel hat zu uns gefunden!

Weltgebetstag am 06.03.

Frauen aller Konfessionen laden ein. „Steh auf und geh!“ – so ermuntern sich Frauen in Simbabwe, dies rufen sie weltweit Frauen und Männern zu. Simbabwe blickt einerseits auf eine reiche, alte Kultur zurück. Andererseits haben eine ausbeutende Kolonialzeit und eine von Korruption und wirtschaftlicher Isolierung geprägte Nach-Kolonialzeit ihre Spuren hinterlassen. Staatsverschuldung, hohe Arbeitslosigkeit und ein marodes Gesundheitssystem belasten die Bevölkerung. Doch Wandel ist möglich. Daran glauben die Frauen in Simbabwe und initiieren ermutigende Projekte im Landwirtschafts-, im Bildungs- und Gesundheitsbereich. Simbabwe mit seinen reichen künstlerischen Traditionen, Bodenschätzen und seinen Naturschönheiten ist auch ein Land des Aufbruchs.
Am 06.03. werden wir, als weltweite Gebetskette, den ökumenischen Gottesdienst von den Frauen aus Simbabwe miteinander feiern und laden schon jetzt herzlich dazu ein. Die ökumenischen Vorbereitungsteams.

Die Bedeutung von „Mariä Lichtmess“

„Ab jetzt viel Licht“

Kerzenweihen und Lichterprozessionen: Der 02.02. ist ein wichtiger Tag im Kirchenkalender. An „Mariä Lichtmess“ endete früher die Weihnachtszeit. Und spätestens jetzt merkt man: Die Tage werden wieder deutlich länger. Vor noch nicht allzu langer Zeit wurden erst an diesem Tag in katholischen Kirchen und Privathäusern die Krippen und die Weihnachtsbäume abgebaut: Am 02.02., am im Volksmund so bezeichneten Tag „Mariä Lichtmess“, endete endgültig die Weihnachtszeit. Aus dem Alltag ist das Fest fast verschwunden. Selbst in der katholischen Kirche endet die Weihnachtszeit seit der Liturgiereform 1970 schon am Sonntag nach dem Dreikönigstag am 6. Januar. Doch halten manche Familien, aber auch Städte und Gemeinden am alten Brauch fest – so zum Beispiel zahlreiche Orte im Erzgebirge, die noch länger auf die touristische Attraktivität der weihnachtlichen Stimmung bauen. Dabei ist „Lichtmess“ eines der ältesten Feste der christlichen Kirche: Seit Anfang des 5. Jahrhunderts wurde es in Jerusalem am 40. Tag nach der Geburt Jesu gefeiert. In Rom führte die Kirche den Feiertag um das Jahr 650 ein. Mit dem 02.02. verbinden sich viele unterschiedliche Glaubensaussagen, viele Volksbräuche und auch Bauernregeln. Seit dem 11. Jahrhundert kam der Brauch der Kerzensegnung und der Lichterprozessionen auf. An Lichtmess wurden dann auch die für das nächste Jahr benötigten Kerzen der Kirchen und der Familien geweiht, weshalb Wachsmärkte, eben Licht(er)messen, durchgeführt wurden, wie der Brauchtumsexperte Manfred Becker-Huberti berichtet.

„Tag des geweihten Lebens“

An diesem Tag fanden nach seinen Angaben früher auch Lichterumzüge der Kinder statt. Festgebäck waren die Crepes, Pfannkuchen, die im Rheinland lautmalerisch an die französische Bezeichnung erinnern: Kreppchen hießen sie hier. Seit 1997 ist der 02.02. in der katholischen Kirche auch der „Tag des geweihten Lebens“. Papst Johannes Paul II. richtete ihn als Tag des Dankes und der Bitte für Menschen ein, die sich ganz Gott zur Verfügung stellen. Auch in anderer Hinsicht war der 02.02. in früheren Zeiten von größter Bedeutung. An Lichtmess erhielten die Dienstboten den Jahreslohn in Geld und Naturalien; sie konnten sich bei ihrem Dienstherrn neu verpflichten oder den Arbeitgeber wechseln. Die Zeit bis Agatha (5. Februar) war eine Art von vertraglich gesichertem Nichtstun, das man die „Schlenklweil“ nannte. Zugleich begann um Lichtmess die Vorbereitung auf die neue Feldarbeit. Die Wetterregeln handeln von der Vorfreude auf das Frühjahr: „Wenn es an Lichtmess stürmt und schneit, ist der Frühling nicht mehr weit.“ Hoffnung auf den Frühling macht auch, dass die Tage nun deutlich länger hell bleiben. Eine anschauliche Regel beschreibt, wie die Tage nach der Wintersonnwende am 22.12. länger werden: „Weihnachten um ein‘ Mückenschritt, Silvester um ein‘ Hahnentritt, Dreikönig um ein‘ Hirschensprung und Lichtmess um ein‘ ganze Stund.“ Der Volksmund schlägt mitunter gar einen Bogen vom Martinstag am 10.11. zu „Lichtmess“: „Martin zünd‘ Licht an; Maria bläst‘s wieder aus.“

„Darstellung des Herrn“

„Mariä Lichtmess“ hieß bis 1969 in der katholischen Kirche auch „Mariä Reinigung“. Diese Bezeichnung knüpft an den Bericht des Lukas-Evangeliums an, nach dem Maria 40 Tage nach der Geburt Jesu ein Reinigungsopfer darbrachte, wie es das jüdische Gesetz vorschrieb. Beim Evangelisten Lukas ist nachzulesen, dass sich Joseph und Maria in den Tempel begaben, um Jesus, der als Erstgeborener Gott gehörte, auszulösen. Von daher kommt auch der andere Name des Festes, der sich seit 1969 im katholischen Feiertagskalender findet: „Darstellung des Herrn“. Aus dem Marienfest ist ein Christusfest geworden. Wie das Lukas-Evangelium berichtet, begegneten Maria und Joseph im Tempel dem greisen Simeon und der Prophetin Hannah. Der Alte stimmte ein Loblied auf das Kind an und pries es als Messias: „Denn meine Augen haben deinen Heiland gesehen, den du bereitet hast vor allen Völkern, ein Licht, das die Heiden erleuchtet, und Herrlichkeit für dein Volk Israel“, so wird es am 2. Februar in den Gottesdiensten vorgelesen.
Christoph Arens (KNA)

Vorankündigung

Do 20.02.2020 Kaffeeplausch in Wallbach
Mi 04.03.2020 Seniorennachmittag in Obersäckingen, Anmeldung erforderlich
Sa 04.04.2020 Einkehrtag der Frauen